Der zehnte IOC-Präsident ist eine Präsidentin
Bereits im ersten Wahlgang wurde Kirsty Coventry aus Simbabwe auf der 144. IOC-Session an der Costa Navarino in Griechenland zur IOC-Präsidentin gewählt. Sie erhielt 49 von 97 Stimmen und erreichte damit auf die Stimme genau die absolute Mehrheit. Die restlichen Stimmen entfielen auf ihre sechs männlichen Mitbewerber in der Reihenfolge Juan Antonio Samaranch jr. (28), Sebastian Coe (8), David Lappartient und Morinari Watanabe (je 4) sowie Johan Eliasch Prinz Faisal als Hussein (je 2).
Mit 41 Jahren hat es Coventry als erste Frau an die Spitze des olympischen Ordens nach neun männlichen Präsidenten geschafft - zur Freude ihres unmittelbaren Vorgängers Thomas Bach, der das Thema Geschlechtergerechtigkeit bei Olympischen Spielen in seiner zwölfjährigen Amtszeit vorangetrieben hatte. Coventry ist auch die erste Afrikanerin an der IOC-Spitze, wenngleich Simbabwe (bis zur Unabhängigkeit 1980 Rhodesien) nicht als afrikanisches Musterland gilt. Ihr Amt als Sportministerin dort will sie nun aufgeben und nach Lausanne umziehen.
Die erste Frau, die erste Afrikanerin - und zwei Schwimm-Olympiasiege (2004 und 2008 über 200 m Rücken) hat sie auch vorzuweisen. Ins IOC kam sie nach den Olympischen Spielen 2012 als nachrückende Athletenvertreterin (Stichwort: Lollipops). Seit 2021 ist sie persönliches Mitglied, seit 2023 auch in der IOC-Exekutive. Fast alles klingt musterhaft. Wenn sie am 23. Juni 2025 das Zepter von Thomas Bach übernimmt, muss Coventry zeigen, dass sie auch das sportpolitische Profil besitzt, um das wichtigste Amt im internationalen Sport auszufüllen.
Mit 41 Jahren hat es Coventry als erste Frau an die Spitze des olympischen Ordens nach neun männlichen Präsidenten geschafft - zur Freude ihres unmittelbaren Vorgängers Thomas Bach, der das Thema Geschlechtergerechtigkeit bei Olympischen Spielen in seiner zwölfjährigen Amtszeit vorangetrieben hatte. Coventry ist auch die erste Afrikanerin an der IOC-Spitze, wenngleich Simbabwe (bis zur Unabhängigkeit 1980 Rhodesien) nicht als afrikanisches Musterland gilt. Ihr Amt als Sportministerin dort will sie nun aufgeben und nach Lausanne umziehen.
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