Tag 13, 19. Februar

  • Marianne Fatton aus der Schweiz verewigt sich mit Gold im Sprint als erste Olympiasiegerin im Skibergsteigen. Bei den Männern gewinnt der Spanier Oriol Cardona Coll. Beide sind auch amtierende Weltmeister. Der Russe Nikita Filippow ist als Zweiter der erste "unabhängige Athlet", der bei diesen Winterspielen eine Medaille gewinnt.
  • Zwei Stürze hintereinander von Vinzenz Geiger im Team-Sprint besiegeln das Schicksal der deutschen nordischen Kombinierer, die erstmals seit 1998 keine Medaille holen, obwohl Johannes Rydzek und Geiger mit den besten Sprungweiten in den Lauf-Wettbewerb gestartet waren. Gold geht einmal mehr an Norwegen mit dem nunmehr dreifachen Gold-Gewinner Jens Lurås Oftebro.
  • Mit olympischem Rekord schlägt der in den Niederlanden trainierende Chinese Ning Zhongyan über 1500 m den US-Favoriten Jordan Stolz, Sieger über 500 m und 1000 m. Deutschlands Eisschnelllauf-Hoffnung Finn Sonnekalb (18) kommt nicht über den 13. Platz hinaus.
  • Die USA gewinnen das epische Duell im Frauen-Eishockey gegen Kanada dank eines Overtime-Tores von Megan Keller mit 2:1. Seit 1998 haben die USA drei und Kanada fünf Olympiasiege geholt. Winterspiele und Weltmeisterschaften zusammengerechnet lautet die Addition 25:25.
  • Die US-Amerikanerin Alysa Liu gewinnt die weitgehend Drama-lose Frauen-Konkurrenz im Eisschnelllaufen vor den beiden Japanerinnen Kaori Sakamoto and Ami Nakai. Die schon einmal vom Sport zurückgetretene 20-Jährige, von Katharina Witt als "Rebellin" gelobt, beschert den USA das erste Gold in diesem Wettbewerb seit 2002.