Die deutschen Medaillengewinner in Pyeongchang

Die ersten Medaillen ließen nicht lang auf sich warten; Laura Dahlmeier und Andreas Wellinger gewannen schon am ersten Wettkampftag Gold, und von da an lief die Medaillenproduktion jeden Tag rund. Alle bislang 9-5-4 Plaketten für das deutsche Team MEHR

Die deutschen Rekord-Medaillengewinner (Winter)

Laura Dahlmeier mag die erfolgreichste deutsche Olympiastarterin in Pyeongchang sein mit ihren bislang zwei Goldmedaillen im Biathlon. Die erfolgreichste aller Zeiten ist jedoch Claudia Pechstein. MEHR

Die deutschen Rekord-Olympiateilnehmer (Winter)

Claudia Pechstein ist die ausdauerndste deutsche Winter-Olympionikin mit sieben Teilnahmen. Nur der japanische Skispringer war häufiger dabei, acht Mal. Beide gaben ihr Debut in Albertville; beide hielten durch bis Pyeongchang. MEHR

Team Deutschland mit 154 Athletinnen und Athleten

Die Deutsche Olympiamannschaft heißt jetzt "Team Deutschland" - eine Marketing-Agentur mit dem Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste hängte ihr das Label im März 2017 um, und zwar nach dem Vorbild der Fußball-Nationalelf, die nur noch "Die Mannschaft" heißt.

Ansonsten ändert sich aber nicht viel: Das Team ist ähnlich groß wie vor vier Jahren in Sotschi oder vor acht Jahren in Vancouver, und auch seine Stärken liegen in den üblichen Sportarten. Die besten vorolympischen Leistungen lieferten die Rodler und Bobfahrer ab; anders als in Sotschi sollen auch die Biathleten wieder zu Medaillensammlern avancieren. Im Endergebnis wurde die Messlatte in Sotschi niedrig gelegt: Nach den 30 Medaillen von Vancouver gab es nur noch 19 Medaillen zu feiern, das schlechteste Ergebnis seit dem Mauerfall.

Deutschland besetzt wie in Sotschi alle 15 Sportarten. Im Eishockey sind diesmal die Männer qualifiziert, die Frauen aber nicht; mit 25 Startplätzen bilden sie den größten Mannschaftsteil. Das Eissschnelllauf-Kontigent sank gegenüber Sotschi um 36 Prozent von 14 auf neun Athletinnen und Athleten, aber Claudia Pechstein, die im 46. Lebensjahr ihre siebenten Winterspiele bestreitet, ist immer noch dabei. Im Short Track - anders als die Langbahn nie eine deutsche Domäne - schaffte kein Mann die Qualifikation. Das Aufgebot im alpinen Skisport wuchs von sieben auf zwölf Läuferinnen und Läufer.

Nominiert wurde das Team Deutschland vom Deutschen Olympischen Sportbund, der immer noch so heißt, in zwei Nominierungsrunden am 16. und am 23. Januar 2018: 153 Athletinnen und Athleten sowie vier Ersatzleute im Bobsport buchten dort das Ticket nach Südkorea. Über einen Quotenplatz im Snowboarding ergatterte schließlich auch noch Kea Kühnel einen Startplatz im Slopestyle.

Nach der Nominierung fand noch eine Umbesetzung im Bobsport statt: Ersatz-Anschieber Alexander Rödiger rückt für Joshua Bluhm ins Team; er wird im Vierer von Nico Walther Platz nehmen. Christian Poser wechselt in den Vierer von Johannes Lochner und nimmt dort den Platz von Bluhm ein. Im Zweier geht Poser aber weiterhin mit Walther an den Start.
DOSB-Mitteilungen
05.02.2018 | Pressemitteilung
26.01.2018 | Pressemitteilung